Modulbad-Nasszellen sind gleichzeitig simpel und durchdacht
Die modularen Nasszellen von Modulbad vereinen bewährte Techniken – vom Aufbau bis zum Einbau.
Aufbau/Konstruktion:
Für die Konstruktion werden Mehrschicht-Holzwerkstoffe eingesetzt. Als tragendes Element für den Boden wird eine 42 mm dicke 3-Schicht-Platte verwendet. 3-Schicht-Platten werden zudem für die vier Wandelemente eingebaut. Je nach Anforderungen und Belastung beträgt die Dicke 35 oder 42 mm. Eine 27–60 mm dicke 3-Schicht-Platte bildet die Decke. Die fertige Konstruktion kann höhere Belastungen, wie etwa eine verlorene Schalung, mühelos aufnehmen. Ohne zusätzliche Verstärkungen bieten die Modulbad-Nasszellen maximale Stabilität. Zudem kommen die Modulbad-Elemente ohne Ausholzungen aus.
Bodenaufbau:
Feste Übergänge der Zargen zu den Wänden aus korrosionsbeständigem Chrom-Nickel-Stahl bilden den Abschluss.
Dichtigkeit:
Wände und Böden werden mit Abdichtungsbahnen versehen; Übergänge sowie Eckausbildungen erhalten schnittfeste Zargen beziehungsweise zusätzlichen Schnittschutz. So kann kein Wasser ins Holz eindringen.
Haustechnik:
Die Elektroinstallationen umfassen in der Standardausführung eine Dreifachsteckdose, Lichtschalter und eine Leuchte über dem Spiegel in LED-Technik. Projektbezogene Anpassungen, wie Handtuchradiatoren, separat beleuchtete Spiegelschränke, Föhn, Kosmetikspiegel et cetera, sind jederzeit möglich.
Die Lüftung wird projektbezogen angepasst. Möglich sind sowohl mechanische als auch natürliche Lüftungsmöglichkeiten.
Die Sanitärtechnik beinhaltet die Ablaufleitung in Geberit PE sowie den Anschluss zum Fallstrang in Geberit Silent. Die Wasserinstallationen sind jeweils bis zu den Abstellventilen fürs Kalt- und Warmwasser komplett verrohrt und druckgeprüft. Sämtliche Apparate sind anschlussfertig in den Modulbad-Nasszellen verbaut. Die Nasszellen sind für den Einbau einer Bade- / Duschwanne, eines Waschbeckens und eines Wandklosetts vorbereitet. Sämtliche Apparate können aber bauseitig ausgewählt werden. Die Armaturen werden grundsätzlich bauseitig bestimmt.
Für die Garnituren empfehlen wir, bezüglich Reparier- und Unterhaltsfähigkeit, den Einbau von Klebegarnituren. Auf Bauherrenwunsch können auch Modelle mit einer mechanischen Befestigung eingesetzt werden.
Innenausbau:
Für die Bodenbeläge stehen verschiedene Oberflächenmaterialien zur Auswahl.
Steigzone:
Werkseitige Installation der Steigzone
Sämtliche Leitungen für Wasser (Ab-, Kalt- und Warmwasser), Lüftung, Strom und Heizung sowie der nötige Schall- und Brandschutz lassen sich direkt im Werk an der Modulrückwand umsetzen. Damit der Anschluss vor Ort reibungslos klappt, definieren wir gemeinsam die Schnittstellen zum bauseitigen Leitungssystem. Auch die Details zu den Geschossübergängen, einschliesslich der Schall- und Brandabschottung, klären wir im Vorfeld der Planung.
Einbau:
Die vorgefertigten Modulbad-Nasszellen werden «just in time» auf die Baustelle angeliefert. Die Module können in den Rohbau oder beim Aufrichten eingebracht und später an die definitiven Standorte verteilt werden. Hierzu sind jedoch Podeste zum Absetzen der Module erforderlich.
Wird das Gebäude mit Betondecken konstruiert, können die Modulbad-Nasszellen auch als «verlorene Schalung» integriert werden. Im Fall der «verlorenen Schalung» und des Holzbaus können die Modulbad-Nasszellen auch direkt mit dem Kran eingebracht werden.